|


Kammerdienerinnen gesucht!
"Wir, die freien Damen der Terra Coloniensis, wünschen zwei Kammerdienerinnen zu unserer Gesellschaft. Seid Ihr frei gebohren und wünscht in die höfische Welt des niederen Adels eingeführt zu werden, so sucht uns auf, und seid uns zu Diensten. Euer Platz sei an unserer Seite. Eure Aufgaben seien kleinere Dienste und Handreichungen und natürlich uns mit Eurer Gesellschaft bei Handarbeit und gesellschaftlichen Anlässen zu unterhalten."
Während der Darstellung als Kammerdienerin gehört zu euren Aufgaben u.a. das Helfen beim Ankleiden, helfen beim Frisieren, mittelalterliche Handarbeiten und kleinere Handreichungen. Da ihr als Kamerdienerinnen selbst von mindestens niederem Adel seid, wird von euch keinerlei schwere körperliche Arbeit erwartet. Gewöhnlich werden die jungen Töchter an die Höfe anderer Adeliger geschickt, um dort - vergleichbar mit den Knappen - auf ihre gesellschaftliche Rolle vorbereitet zu werden. Oft umfasst der Hausstand mehrere solcher Zöglinge. Die Kammerdiener und -dienerinnen sind jene, die besonderes Vertrauen genießen und an die Position der oder des ersten unter diesen Zöglingen geschafft haben. Es ist nicht notwendig bereits voll ausgerüstet zu sein. Jedoch denkt beim Anschaffen eurer Gewandung daran, dass ihr niederen Adel darstellt und euch nicht so 'einfach' wie die Knechte und Mägde kleidet. Wir stehen euch gerne mit Rat und Tat zur Seite.
|
|

Das Mittelalter ist "in", nicht nur in Form von Mittelaltermärkten und Ritterspielen, sondern auch auf dem Fernsehschirm. In den letzten Jahren ist eine ganze Reihe von sogenannten "Historienfilmen" erschienen, deren Handlung vor allem im hohen Mittelalter spielt, so z.B. "Königreich der Himmel", der neue "Robin Hood" oder ganz aktuell "Die Säulen der Erde". Doch was wird uns da eigentlich geboten? Haben diese Filme einen gesteigerten historischen Anspruch, oder zeigen sie eben doch nur "Mittelalterkitsch", der die Jahrhunderte schamlos über einen Kamm schert?
|
|
Weiterlesen...
|
|

Kleider machen Leute - das galt auch schon im hohen Mittelalter. Qualität und Farbe des verwendeten Stoffes, die Stofffülle der Gewänder und nicht zuletzt modische Accessoires zeigten Macht und Reichtum des Trägers und stellten damit die von Gott gegebene Ständeordnung klar heraus. Doch wie sah diese Kleidung aus? Leider entspricht das, was in Mittelalterfilmen gezeigt wird nur selten der hochmittelalterlichen Realität, und auch das auf Märkten oft anzutreffende "Piratenhemd" gleicht in keinster Weise dem Kleidungsstil des Hochmittelalters. Dieser Artikel soll daher die Entwicklung der Kleidung im Hochmittelalter nachzeichnen und vor allem die modischen Unterschiede vor und nach dem Wendepunkt 1200 n. Chr. aufzeigen.
|
|
Weiterlesen...
|

Im folgenden Beitrag möchten wir Waffen und Rüstung des Ritters anhand von Rekonstruktionsbeispielen näher beleuchten. Bei jedem Teil der ritterlichen Ausrüstung sollen zudem Bildquellen als Belege für die historische Nähe der Rekonstruktion dienen. Auch wer etwas über die Entstehung des Rittertums wissen möchte wird hier fündig: Den Abschluss bildet ein geschichtlicher Abriss über Entstehung, Glanz und Selbstverständnis des Rittertums im Hochmittelalter.
|
|
Weiterlesen...
|
|

Die Geschicke des Gebietes, welches das Erzbistum Köln umfasst, waren schon lange vor dem Jahr 1200 n.Chr. nicht nur auf religiöser Ebene mit einem besonderen Würdenträger verbunden: Dem Erzbischof von Köln. Anders als z.B. in Frankreich wurden die Bischöfe im deutschen Reich schon früh mit weltlicher Herrschaft ausgestattet, um dem deutschen König eine Stütze gegen die Interessen der weltlichen Großen zu sein. Schon im 10. Jh. setzte diese Entwicklung ein, sie führte schließlich dazu, dass sich unter den Reichsfürsten des hohen Mittelalters zu einem Großteil geistliche Herren befanden, so z.B. die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier.
|
|
Weiterlesen...
|
|